Allein in Deutschland leiden rund 800.000 Menschen an Vorhofflimmern. Auch weltweit ist dies die häufigste behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörung. Um über die neuesten Möglichkeiten der Behandlung zu informieren, lädt die deutsche Herzstiftung e.V. gemeinsam mit dem Integrierten Herzzentrum Oldenburg am kommenden Mittwoch, den 22. November (15 bis 18.30 Uhr) im PFL an der Peterstraße in Oldenburg zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung ein.
Oldenburg, den 17. November 2006.
Dabei geht es nicht nur allgemein um die medikamentöse Behandlung von Vorhofflimmern, sondern im Speziellen auch um die Blut verdünnende Marcumar-Therapie. Die Besucher können zudem den Gerinnungswert ihres Blutes selbst bestimmen, die Benutzung eines Defibrillators erlernen und praxisnah etwas über die Herz-Lungen-Wiederbelebung erfahren.
Dem Vorhofflimmern liegt ein unregelmäßiger, schneller Herzschlag zugrunde, der die Vorhöfe des Herzmuskels vom Pumpenvorgang ausschließt und damit die Herz- und Kreislaufleistung der Betroffenen erheblich reduzieren kann, weiß Prof. Dr. Gert-Hinrich Reil, Direktor der Klinik für Kardiologie im Herzzentrum des Klinikums Oldenburg, daraus resultieren Beschwerden wie Herzklopfen, Schwindel- und Schwächezustände, Müdigkeit und Luftnot. Verschiedene Faktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder ein Herzklappenfehler begünstigen das Vorhofflimmern. Bei einer gleichzeitig bestehenden Herzkranzgefäßerkrankung können Angina-Pectoris-Attacken ausgelöst werden. Die Referenten stellen die neuen Techniken zur Behandlung des Vorhofflimmerns vor und es bleibt viel Zeit für persönliche Fragestellungen, berichtet Dr. Stephan Böhmen, Mitveranstalter und Chefarzt der Kardiologie im Reha-Zentrum Oldenburg.
Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
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