Erstmals in Niedersachsen: Die Reise ins Innere des Körpers
Klinikum Oldenburg führt neues Diagnostikverfahren ein
Oldenburg, den 13. Dezember 2001.
Am 20. Dezember 2001 wird die Klinik für Gastroenterologie im Klinikum Oldenburg ein neues Diagnoseverfahren einführen. Die sogenannte Kapsel-Endoskopie, die von der Firma Given entwickelt wurde, ermöglicht Bilder aus Bereichen des Dünndarms, die sonst nicht oder nur unter größten Schwierigkeiten erreichbar sind, erklärt Priv. Doz. Dr. Hans Seifert, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, den Vorteil des neuen Verfahrens. Mit diesen Aufnahmen können Blutungen, Tumore und Polypen entdeckt werden.
Das Verfahren ist denkbar einfach. Der Patient schluckt eine Kapsel, die nicht größer ist als eine große Vitamintablette. Die Kapsel macht sich dann auf den langen Weg vom Magen zum Darm und wird letztendlich Stunden später wieder ausgeschieden. Die Bilder werden an eine Sensorvorrichtung übertragen, die am Bauch mittels eines Gürtels angebracht ist. Der behandelnde Arzt kann später die Aufnahmen auswerten. Während der Reise der Kapsel kann sich der Patient frei bewegen.
Seit Sommer ist dieses Verfahren in Deutschland auf dem Markt. In Niedersachsen ist die Klinik für Gastroenterologie des Klinikums Oldenburg die erste Klinik, die dieses Verfahren ihren Patienten anbietet.
Anmerkung der Redaktionen: Bitte beachten Sie auch den Presse- und Fototermin am 20 .Dezember 2001. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Einladung
Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
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