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Pressemitteilungsarchiv

Der neue Direktor der Klinik für Onkologie und Hämatologie

Bereits zum 1. Oktober 2004 fängt Prof. Dr. Claus-Henning Köhne als Direktor der Klinik für Onkologie und Hämatologie im Klinikum Oldenburg an. Damit tritt der 45-jährige, in Braunschweig geborene Onkologe die Nachfolge von Prof. Dr. Hans-Jochen Illiger an, der nach fast 22 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet wurde. Die offizielle Verabschiedung von Prof. Illiger musste leider aus gesundheitlichen Gründen verschoben werden. Prof. Köhne übernimmt von Prof. Illiger die größte Fachklinik für medikamentöse Tumortherapie in Niedersachsen.

Oldenburg, den 30. September 2004. Die Klinik ist auch Referenzzentrum für das nordwestliche Niedersachsen. Mit fünf Betten und einem ärztlicher Mitarbeiter fing 1982 die Geschichte der Onkologie im Klinikum Oldenburg an. Prof. Illiger hat innerhalb weniger Jahre eine Klinik mit heute 43 Betten, einer großen Ambulanz sowie einer Tagesklinik mit zehn Betten für ambulante Therapien aufgebaut.



Seinen Nachfolger hat Prof. Illiger schon vor 15 Jahren in der Wilsede-Schule für Onkologie, die Prof. Illiger ins Leben gerufen hat und die bundesweit eine anerkannte Fortbildungsstätte für Onkologie ist, kennen gelernt. „Seine wissenschaftlichen Arbeiten führten zu seiner nationalen und internationalen Anerkennung, wobei diese Arbeit immer durch Patientennähe geprägt war. Ich bin mir sicher, dass Patienten, aber auch die niedergelassenen Kollegen bei Prof. Köhne in guten Händen sind.“



Prof. Köhne arbeitete zuletzt im Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ in Dresden im Bereich Innere Medizin, Schwerpunkt Internistische Onkologie. Seine Ausbildung hat der 45-jährige Onkologe an der Medizinischen Hochschule Hannover mit Facharztabschluss für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie 1995 abgeschlossen. Dann folgten Oberarzttätigkeiten an der Charité in Berlin und an der Universität Rostock.



Ein Schwerpunkt seiner bisherigen Tätigkeit war die Behandlung von Patienten mit Magen-Darm-Krebs. Durch die Leitung von europäischen Studien war er maßgeblich an der Verbesserung der Therapiestandards beteiligt, zum Beispiel bei der chemotherapeutischen Behandlung nach Entfernung des Primärtumors.



In den vergangenen Jahren hat er sich zudem verstärkt mit der Antikörpertherapie bei Patienten mit Darmkrebs beschäftigt. Diese Therapie ist nebenwirkungsärmer und kann die Wirkung der klassischen Chemotherapie verstärken.

Darüber hinaus deckt Prof. Köhne durch seine bisherigen Tätigkeiten das gesamte Spektrum der internistischen Onkologie ab.



Nach seinen Zielen befragt antwortet der neue Klinikdirektor: „Herr Prof. Illiger hat in Oldenburg eine hervorragende Klinik aufgebaut. Die erfolgreiche Arbeit möchte ich gerne fortsetzen. Ich möchte vor allen Dingen den Status Quo bei der Behandlung von akuten Leukämien und der Hochdosistherapie mit Stammzelltransplantation halten. Den Bereich Internistische Onkologie möchte ich weiter stärken durch die Initiierung und Beteiligung an internationalen Studien, z.B. durch Einführung neuer Medikamente. Damit können Patienten aus der Region von den neuesten Therapien profitieren. Auch möchte ich die gute Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des Hauses und den niedergelassenen Kollegen der Region fortführen.“



Zu Oldenburg meint er: „Die Stadt ist sehr schön und ich bin mir sicher, dass meine Familie und ich uns hier wohlfühlen werden. Als gebürtiger Niedersachse liegt mir die Mentalität der Norddeutschen. Letztendlich kehre ich jetzt sozusagen nach Umwegen über Berlin, Rostock und Dresden wieder in meine Heimat zurück.“ Prof. Köhne ist verheiratet und hat zwei Kinder, das dritte erwartet die Familie Ende Januar.







Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
 

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