

Neben vielen Vorträgen zu den Neuentwicklungen bei der Mukoviszidose-Behandlung wird es ungewöhnliche Töne zum 18. Oldenburger Mukoviszidose-Symposium am Samstag, 26. Februar 2010 (9 - 13 Uhr) geben. Das Didgeridoo, allseits bekanntes australisches Musikinstrument, wird im Landesmuseum Natur und Mensch, Damm 38-44 in Oldenburg ertönen. „Diese Therapieart dürfte für viele völlig neu sein. Wir sind alle sehr gespannt auf die praktische Demonstration“, freut sich Dr. Holger Köster, Veranstalter und Leiter des CF-Zentrums (CF = Cystische Fibrose) am Klinikum Oldenburg.
Oldenburg, den 22. Februar 2011.
Mukoviszidose (= Cystische Fibrose) ist die häufigste erbliche Stoffwechselkrankheit in unseren Breiten. Rund 8.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leben hierzulande mit dieser bisher unheilbaren Krankheit. „Die frühe Diagnose und ein sofortiger Therapiebeginn sind entscheidend für einen günstigen Krankheitsverlauf“, erklärt Dr. Köster und ergänzt: „auch die Zusammenarbeit der Ärzte und dem Behandlungsteam aus Pflegepersonal, Ergo- und Musiktherapeuten, aber auch Physiotherapeuten und Psychologen ist sehr wichtig.“ Die Kinderklinik im Klinikum Oldenburg ist Anlaufstelle für diese Patienten – auch für Erwachsene - aus der gesamten Weser-Ems-Region.
Das Symposium informiert Eltern betroffener Kinder und erwachsene Patienten, sowie Ärzte und Pflegepersonal, die mit der Behandlung dieser Krankheit zu tun haben, über das komplexe Krankheitsbild und über die besonderen Aspekte der Behandlung. Ein Themenschwerpunkt liegt auf der Physiotherapie bei Mukoviszidose, auch im internationalen Vergleich. Weitere wichtige Themen sind die Besonderheiten des Jugendalters bei der Behandlung dieser Erkrankung sowie der aktuelle Forschungsstand und Neuentwicklungen auf diesem wissenschaftlich intensiv bearbeiteten Gebiet.
Die Veranstalter erwarten über 100 Teilnehmer aus der ganzen Region. Bei der kostenlosen Veranstaltung geht es nicht nur um die neuesten Informationen, sondern auch um den Austausch der Betroffenen mit den Fachleuten und den Vertretern der Selbsthilfegruppen.
Hintergrundinformation Mukoviszidose
Bei der Mukoviszidose sind durch einen genetischen „Fehler“ die körpereigenen Sekrete der Betroffenen zäh und dickflüssig. Eine Folge ist unter anderem die Verstopfung der Atemwege mit zähflüssigem Schleim, aber auch andere lebenswichtige Organe sind betroffen.
Ihr Ansprechpartner:
Dr. Holger Köster, eMail koester.holger@klinikum-oldenburg.de
10.11.2012:

(Kurs)
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