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8.600 Euro zum guten Hören

Die McDonald’s Kinderhilfe hat der Kinderklinik des Klinikums Oldenburg ein neues Echoscreengerät im Wert von 8.600 Euro gespendet. Mit diesem Zusatzgerät kann jetzt das Hörvermögen von Neugeborenen noch besser überprüft werden. Schon seit mehreren Jahren wird in der Kinderklinik bei Neugeborenen das Hörvermögen getestet. Bisher war dies nur durch Messungen am Mittelohr möglich. Mit dem BERA-Verfahren können die Ärzte der Kinderklinik nun über Hirnstrommessungen noch genauere Auskünfte erhalten, ob ein Hörschaden vorliegt oder nicht.

Oldenburg, den 10. July 2007. Funktionsweise des Echoscreen-Gerätes

Das bisher eingesetzte Echoscreengerät schickt ein Geräusch auf das Trommelfell und misst das reflektierte Echo. „Diesen Test führen wir bei unseren Neugeborenen bereits seit mehreren Jahren durch und sind froh über die sehr hohe Erfassungsrate von über 97 % laut der letzten Statistik“, berichtet Prof. Dr. Jürgen Seidenberg, geschäftsführender Klinikdirektor des Elisabeth-Kinderkrankenhauses, „bei knapp fünf Prozent aller Neugeborenen gibt es allerdings kein ausreichendes Echo. Dies kann noch an Flüssigkeit im Mittelohr liegen, die erst mit der Zeit verschwindet. Bleibt das Echo aber auch nach einer Kontrolle einige Tage später negativ, oder haben wir andere Verdachtsmomente auf einen Innenohr-Hörschaden (z.B. Fehlbildungen), so muss eine weitere Abklärung zum Beispiel mit der BERA-Methode erfolgen. Vereinfacht gesagt, zeigt das Gerät uns an, ob im Gehirn eine Meldung ankommt“, ergänzt Prof. Seidenberg, „wir freuen uns nicht nur aus medizinischen Gründen über dieses Zusatzgerät, sondern weil wir nun den Eltern sehr viel schneller sagen können, ob ihr Kind hören kann. Bei Unklarheiten erfolgt unverzüglich die weitere Abklärung beim Spezialisten.“ Die Kinderklinik des Klinikums Oldenburg ist Mitglied des Verbunds Neugeborenen-Hörscreening Nordwest.



Die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung

Die McDonald’s Kinderhilfe hilft seit 20 Jahren schwer kranken Kindern und deren Familien. Im RonaldMcDonald-Haus in Oldenburg finden Familienangehörige während der oft langwierigen Behandlungsdauer der kleinen Patienten ein Zuhause auf Zeit. Das Elternhaus in Oldenburg ist eines von insgesamt 15 im ganzen Bundesgebiet. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung ausgesuchte Forschungsprojekte und hilft bei der Anschaffung medizinischer Geräte. „Der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung ist es wichtig, nicht nur durch das Vorhandensein der RonaldMcDonald-Häuser Eltern kleiner Patienten zu helfen. „Durch unsere Spende, die die Anschaffung dieses modernen Gerätes ermöglicht hat, können wir dazu beitragen, dass Eltern schneller Gewissheit haben, ob das Hörvermögen ihres Kindes in Ordnung ist. Jeder, der schon mal auf eine Diagnose gewartet hat, weiß wie belastend dies für die Betroffenen ist.“, nennt Iris Neumann-Holbeck, Elternhaus-Leiterin in Oldenburg die Gründe, warum sich die Stiftung auch für die Anschaffung medizinischer Geräte einsetzt.





Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
 

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