

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Im August 2004 wurde die seit Jahrzehnten bestehende "Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie" neu strukturiert, um das Fachgebiet der Orthopädie erweitert und in die "Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie" umgewandelt. Hierdurch ergeben sich vielfältige neue Möglichkeiten der Patientenversorgung. Durch diesen Zusammenschluss können seither auch Verletzungen und Erkrankungen der Knochen, der Gelenke und der Weichteile, die bisher weder dem einen noch dem anderen Fachgebiet zuzuordnen waren, in enger Zusammenarbeit von Orthopäden und Unfallchirurgen unter einem Dach behandelt werden.
Jährlich werden in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ca. 2500 notfallmäßige und geplante Operationen in zwei Operationssälen und im ambulanten Operationszentrum durchgeführt. Die Klinik nimmt im Verbund mit den zwei anderen stadtoldenburger Krankenhäusern an der Maximalversorgung unfallverletzter Patienten teil und bietet das gesamte operative Spektrum der Orthopädie und Unfallchirurgie an. Schwerpunkte bilden der Einbau und Wechsel künstlicher Gelenke, die arthroskopischen Eingriffe, die Eingriffe an der Wirbelsäule, die Behandlung von Tumoren, die Fußchirurgie und die komplette Versorgung von Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Eine besondere Spezialisierung stellt die Behandlung von Sportverletzungen und Sportschäden dar.
Im Rahmen der Unfallversorgung kommt es zur engen Zusammenarbeit mit weiteren Kliniken des Hauses, insbesondere der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der Klinik für Urologie und nicht zuletzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Darüber hinaus nimmt die Klinik am Verletzungsartenverfahren der Berufsgenossenschaft teil.
Die Klinik verfügt über 52 Betten. Zusätzlich werden je nach Bedarf ständig Betten für Schwerunfallverletzte und Kinder auf der Intensivstation bzw. dem Elisabeth-Kinderkrankenhaus vorgehalten.
Zu der Behandlung von orthopädischen und unfallchirurgischen Krankheitsbildern gehört eine intensive physiotherapeutische Betreuung und die Anwendung von physikalischen Maßnahmen. Dies erfolgt durch das zu der Klinik gehörende Institut für Physiotherapie, deren Mitarbeiter sich durch ständige Weiterbildung auf dem neuesten Stand der therapeutischen Möglichkeiten befinden.
Der Anteil der ambulant durchgeführten Operationen stieg in den letzten Jahren stetig. Bereits über 25% aller Operationen können im ambulanten Operationszentrum (AMOZ) durchgeführt werden und ermöglichen dem Patienten nach der Operation eine sofortige Rückkehr in die häusliche und vertraute Umgebung.